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Verkehrstote-Niedrigste Anzahl seit Bestehen der Aufzeichnungen

  • von: admin
  • hochgeladen: 31.01.2011
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Verkehrstote-Niedrigste Anzahl seit Bestehen der  Aufzeichnungen
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Die Verkehrssicherheit auf Burgenlands Straßen ist auch im Jahr 2010 gestiegen. Das bestätigt auch die jetzt vorliegende Statistik der Straßenverkehrsunfälle mit Personen-schäden. „Mit 20 Verkehrstoten gab es die absolut niedrigste Anzahl seit Bestehen der statistischen Aufzeichnungen, die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden ist um 2,7 Prozent gesunken, die Alkoholunfälle sanken um 9 Prozent auf 71 und auch die Unfälle mit LKW-Beteiligung gingen merklich zurück. Dazu beigetragen hat nicht nur die Aktion fair & sicher, die im Vorjahr zum 10. Mal durchgeführt wurde, sondern auch die konsequente Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms mit den angemessenen Kontrollen der Exekutive“, betonte Verkehrslandesrätin Mag. Michaela Resetar bei einer Pressekonferenz mit dem Landespolizeikommandanten Generalmajor Nikolaus Koch in Eisenstadt.

2010 gab es bei 844 Verkehrsunfällen 1.126 Verletzte und 20 Verkehrstote zu beklagen.1972 starben noch 135 Menschen auf Burgenlands Straßen. Das zeigt, dass trotz gestiegenem Verkehrsaufkommen, die Verkehrssicherheit ständig zugenommen hat, und dadurch viel Trauer und Leid verhindert werden konnte. Allein in den letzten 10 Jahren ist die Anzahl der Verkehrstoten um 60 Prozent gesunken, die Zahl der Verletzten nahm im gleichen Zeitraum um 10 Prozent ab und die Unfälle sanken um 12 Prozent. „Jeder Unfall ist einer zuviel. Es freut mich aber, dass es gemeinsam mit der den Behörden, der Polizei, den Blaulichtorgani-sationen, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, der Verkehrserziehung in den Schulen und Kindergärten, durch technische Maßnahmen im Straßenbau und Bewusstseinsaktionen wie „fair & sicher“ gelingt, die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen nachhaltig zu erhöhen“, so Resetar.

Weniger Geschwindigkeitsübertretungen und weniger Führerscheinabnahmen
Die Hauptunfallursache Nr. 1 ist nach wie vor die nicht angepasste Geschwindigkeit. So gab es im Jahr 2010 insgesamt rund 139.600 Anzeigen bzw. Organstrafverfügungen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, das sind trotz verstärkter Kontrollen um rund 2% weniger als im Jahr 2009. Eine Unfallursache ist auch Alkohol am Steuer. Die Verkehrsteilnehmer auf diese Gefahr hinzuweisen und sie zu sensibilisieren ist eine wichtige Aufgabe zum Schutz des Menschen im Straßenverkehr. Obwohl es 2010 mit rund 47.800 Alkoholtests um rund 6000 Tests mehr gab als im Vorjahr, gab es um rund 6 Prozent weniger Führerschein-abnahmen. „Das Kavaliersdelikt ‚Alkohol am Steuer’ gibt es nicht mehr. Das bedeutet, dass eine positive Bewusstseinsbildung Platz greift und auch den Extremrasern wird durch eine neue Bestim-mung, die seit Jänner in Kraft ist, der Kampf angesagt. Die Entzugsdauer des Führerscheins erhöht sich mit der Geschwindigkeitsüberschreitung“, so Resetar.

Kindersicherheit im Straßenverkehr hat Vorrang
Die Kindersitz- und -sicherheitsaktion „Känguru“ mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, die im Herbst 2009 gestartet wurde, wurde im Frühjahr 2010 weitergeführt. 88 Kindergärten mit insgesamt rund 2000 Kindern haben daran teilgenommen. Im Burgenland ist die Ver-wendungsquote von Kindersitzen bzw. Gurten für Kinder innerhalb von 10 Jahren von 67 % auf 93 % gestiegen. „Daher freut es mich, dass die Anzeigen gegen Verstöße der Kindersi-cherung in PKWs im Jahr 2010 im Vergleich zu 2009 um mehr als 50 Prozent auf 153 ge-sunken sind“, so Resetar.

Neue Anhalteplätze für mehr Sicherheit
Im Jahr 2010 wurden bei Schwerverkehrskontrollen 1226 LKWs wegen technischer Mängel und Gefahr in Verzug die Weiterfahrt untersagt. 2010 gab es auch im Zuge der Kontrollen 26 Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Tiertransportgesetz. An insgesamt 215 Tagen/Jahr werden LKW-Kontrollen durchgeführt, wobei an 165 Prüftagen der LKW-Prüfzug des Bundes und an 50 Tagen die Kontrollen durch Techniker des Landes durchgeführt werden. „Der entsprechende Vertrag für den kostenlosen Einsatz des Bundesprüfzuges wurde bis zum Jahr 2015 verlängert und es gibt neue Kontrollstellen“, so Resetar. „Seit Jänner ist der LKW-Kontrollplatz an der S 4 bei Pöttsching in Betrieb. In das Kontroll-konzept für den Schwerverkehr wurde jetzt auch der Bezirk Güssing einbezogen und es wird in absehbarer Zeit auch die LKW-Kontrollmöglichkeit an der B 63 im Bereich Schachendorf, Unterwart und Markt Allhau optimiert“, betont Landesrätin Mag. Resetar.

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