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Verkehrssicherheit nachhaltig erhöhen

  • von: admin
  • hochgeladen: 16.11.2010
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Verkehrssicherheit nachhaltig erhöhen
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Beschreibung:

Heute erfolgte mit der Verkehrssicherheitskonferenz, zu der Verkehrslandesrätin Mag. Michaela Resetar  eingeladen hatte, der Startschuss für das Verkehrssicherheitsprogramm 2015. „Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2010, das seit 2005 erfolgreich umgesetzt wird, wurden richtige Rahmenbedingungen gesetzt. Die Verkehrssicherheit auf Burgenlands Straßen ist tendenziell gestiegen.  Es ist wichtig, die 84 Maßnahmen des auslaufenden Programms zu evaluieren, zu schärfen und neue Schwerpunkte zu setzen um den steigenden Herausforderungen zum Schutz des Menschen im Straßenverkehr gerecht zu werden. Mit der Verkehrssicherheitskonferenz wurde ein Diskussions- und Beratungsprozess unter Federführung der Verkehrsrechtsabteilung und des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Gang gesetzt, der in einem Verkehrssicherheitsprogramm 2015 münden soll“, betont Resetar bei einer Pressekonferenz mit DI Christian Kräutler vom Kuratorium für Verkehrssicherheit im Anschluss an die Konferenz.  Rund 30 Experten, Behördenvertreter, die Exekutive, Vertreter der Wirtschaft, der Arbeiterkammer, sowie politischer Parteien nahmen an der Konferenz teil.  Ein Grobkonzept für Maßnahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2015 wurde vorgelegt und dient jetzt als Diskussions- und Beratungsgrundlage, so Resetar. Es umfasst neben den Themen „Rasen“, „Alkohol und andere Drogen“, „Kontrollen“, „Verkehrserziehung in Schulen und Kindergärten“ auch Bereiche wie „eingeschränkte Mobilität“, „Unachtsamkeit im Straßenverkehr als eine Hauptunfallursache“, „Verkehrssicherheit und Elektromobilität“, sowie „Raumplanerische oder bauliche Maßnahmen in Bezug auf Verkehrsflächen“. Dieses Grobkonzept für das Verkehrssicherheitsprogramm 2015 baut konsequenterweise auf das Programm 2005-2010 auf, das jetzt evaluiert wurde, unterstreicht Landesrätin Mag. Resetar.  21 Schwerpunkte und 84 Maßnahmen im „alten“ VerkehrssicherheitsprogrammDas Verkehrssicherheitsprogramm 2005-2010 setzte mit 21 Schwerpunkten und 84 Maßnahmen die richtigen Rahmenbedingungen für die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Alle Stellen haben konsequent daran gearbeitet, sodass die Sicherheit auf unseren Straßen tendenziell gestiegen ist. Es gilt daran weiter zu arbeiten, um nachhaltig Leid und Trauer, den jeder Unfall verursacht, zu minimieren, so Resetar. Seit 2005 ist die Anzahl der Verkehrstoten um ein Drittel auf 24 im Jahr 2009 zurückgegangen. Die Überschreitung der Geschwindigkeit ist von 52 Prozent auf 44 % gesunken. Die Gurteanlegequote hat sich von 78 Prozent auf 86 % erhöht und die Verwendung von Kindersitzen ist von 77 auf nahezu 96 % gestiegen. Bei den Alkotests gab es eine Verdreifachung, wobei die Alkounfälle und die dabei verletzten Personen leider konstant geblieben sind. Zugenommen haben auch die Unfälle mit Mopeds und Motorräder, und konstant geblieben sind auch die Unfälle bei denen Personen über 65 Jahre beteiligt waren. „Insgesamt konnten rund 92 Prozent der vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt oder teilweise umgesetzt werden, was dazu geführt hat, dass sich die Verkehrsteilnehmer tendenziell verantwortungsbewusster und rücksichtsvoller im Straßenverkehr bewegen. Wichtig wird daher auch in Zukunft sein, dass vor allem mit bewußtseinsbildenden Verkehrssicherheitsaktionen und bei der Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen angesetzt wird, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen. So wird es auch im Mai wieder die Bewusstseinsaktion fair & sicher, die bereits seit 10 Jahren erfolgreich durchgeführt wird und zu einer unverwechselbaren Kommunikationsschiene für mehr Verkehrssicherheit geworden ist, geben“, so Resetar.   Diskussionsprozess für Verkehrssicherheitsprogramm 2015  erfolgreich eingeleitetAuch im Bund wird derzeit über ein neues Verkehrssicherheitsprogramm beraten. Diese  bei der Verkehrssicherheitskonferenz vorgelegten Diskussionsthemen und daraus resultierenden Maßnahmen haben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. „Alle sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Ideen und Vorschläge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit einzubringen bis Weihnachten schriftlich bei der Verkehrsrechtsabteilung des Landes einzubringen. Darüber wird dann im ersten Quartal 2011 ausführlich auf Experten- und Beamtenebene beraten. Ziel ist es, das Verkehrssicherheitsprogramm 2015 um die Jahreshälfte 2011 zu präsentieren und dann konsequent zum Schutze der Menschen im Lebens- und Wirtschaftsraum Straße umzusetzen“, betont Verkehrslandesrätin Mag. Michaela Resetar abschließend.

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