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Hitze treibt Pannenhilfe-Einsatzzahlen in die Höhe

  • von: admin
  • hochgeladen: 13.07.2010
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Hitze treibt Pannenhilfe-Einsatzzahlen in die Höhe
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Seit 1. Juli erbrachten die Gelben Engel im Burgenland 1.006 Einsätze Anhaltende Hitze und Staus setzen Autos so richtig zu, manchmal bis zum technischen K.o. Deshalb sind die Pannenhelfer des ÖAMTC derzeit im Dauereinsatz. Alleine seit 1. Juli sind die gelben Engel österreichweit über 35.000 Mal zu Einsätzen (Pannenhilfe und Abschleppungen) ausgerückt. Im Burgenland waren es seit Beginn des Monats 1.006 Einsätze. Der häufigste Grund für die rege Nachfrage sind kaputte Batterien, die der seit Tagen andauernden Hitze nicht standgehalten haben. "Sobald die Temperatur einige Tage hindurch über 30 Grad erreicht, ist eine Autobatterie genauso belastet wie im Winter bei Minusgraden", sagt Rudolf Leeb, ÖAMTC-Regionalleiter der burgenländischen Stützpunkte. Wer ohnehin bereits vorhat, die schwächelnde Batterie seines Autos zu wechseln, sollte das sicherheitshalber jetzt tun, denn die Hitze wird derzeitigen Prognosen zufolge noch länger anhalten.  Auch streikende Kühlsysteme und somit überhitzte Motoren treiben zur Zeit die Einsatzzahlen des ÖAMTC nach oben. Die vielen Baustellen und Staus, die es derzeit in ganz Österreich gibt, tragen ihren Teil dazu bei. "Wenn es heiß ist, bringt jeder Stau Pannen mit sich", erklärt der Regionalleiter. Im Normalfall sollte Stopp-and-Go für ein Auto kein Problem darstellen. Sind aber beispielsweise die Kühllamellen durch Rückstände wie Laub oder Insektenkadaver verlegt, sinkt die Kühlleistung und der Motor überhitzt. "Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Motorschaden und dann hilft nur mehr eine Abschleppung", sagt Leeb. Hitzebedingte Fehlleistungen der AutofahrerZu den mechanischen Defekten gesellen sich noch die hitzebedingten Fehlleistungen der Autofahrer selbst: Fahrer sperren sich selbst aus, Tanks werden mit dem falschen Kraftstoff gefüllt, Kinder und Hunde werden versehentlich im Auto eingesperrt. "In solchen Fällen besteht bei der derzeitigen Wetterlage höchste Gefahr für die Eingeschlossenen. Daher entsenden die Disponenten der ÖAMTC-Einsatzzentrale sofort einen Pannenfahrer, der die Betroffenen rettet", sagt Rudolf Leeb. Auffällig ist derzeit auch, dass viele Touristen, die ihren Urlaub im Burgenland verbringen, das Fahrzeug nicht entsprechend vorbereitet haben und somit während der Fahrt mit Pannen konfrontiert werden.

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