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Effizient beleuchten, effizient heizen, effizient fahren und damit Energie sparen und die Umwelt zu entlasten – das ist das erklärte Ziel der burgenländischen Energiepolitik. Erreichbar sind diese Ziele nur, wenn auf alle Maßnahmen gesetzt wird. Eine wichtige Vorbildfunktion erfüllen hier die Gemeinden. Daher sind die burgenländischen Gemeinden heuer bereits zum fünften Mal aufgerufen, sich am Energiesparwettbewerb zu beteiligen. „Mit dieser Initiative wollen wir die Gemeinden auch in diesem Jahr motivieren, ihre Energiesparmaßnahmen zu präsentieren und Konzepte einzureichen“, sagt Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl. „Um den Energiespargedanken in den Gemeinden zu festigen und Bewusstsein für das Energiesparen zu schaffen, haben wir 2006 erstmals den ´Energiespar-Wettbewerb für Gemeinden´ ausgeschrieben“, sagt Steindl. In den letzten Jahren wurden Gesamtkonzepte für das Energiesparen prämiert, aber auch Einzelmaßnahmen im Bereich Beleuchtung, Heizung und Dämmung. Im Vorjahr stand das Thema E-Mobilität im Mittelpunkt des Wettbewerbes. 125 Gemeinden haben bisher am Wettbewerb teilgenommen und ihre Projekte eingereicht. Teilnehmen können auch diesmal alle Gemeinden, die Energiesparprojekte umsetzen bzw. solche planen. Als Jurymitglieder fungiert neben einem Vertreter der BEWAG, DI Johann Binder von der Bgld. Energieagentur und der Umweltanwalt, Hermann Frühstück.
Erst kürzlich hat die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gezeigt, welche ökologischen Risken die Abhängigkeit von Erdöl bringt. „Investitionen in Erneuerbare Energieträger, die Steigerung der Energieeffizienz und Investitionen in E-Mobilität bzw. in alternativ betriebene Fahrzeuge sind daher das Fundament unserer Energiestrategie für die Zukunft“, so Steindl. Auf Landes- und Bundesebene gibt es entsprechende Fördermöglichkeiten. Im Burgenland werden Elektro-Fahrräder, E-Scooter, E-Autos und gasbetriebene Fahrzeuge mit 30% gefördert. 2010 wurden über die Bgld. Energieagentur aus diesem Topf 647 Fahrzeuge gefördert. In Österreich wurden bereits 2.500 Elektrofahrzeuge mit 4 Mio. Euro gefördert, damit wurden Investitionen in der Höhe von 18,6 Mio. Euro ausgelöst. Seit September läuft eine neue Förderaktion des Lebensministeriums, demnach gibt es eine Förderpauschale für Gemeinden, die Ladestationen anschaffen. Stationen für E-Fahrräder werden mit 250 Euro gefördert, für E-Autos mit 500 Euro. Diese Sonderaktion läuft bis 31. August 2011.











